Was wird die Besucher erwarten?

Ideen für das Forum Anja Niedringhaus.

Ideen für zukünftige Ausstellungen, Innengestaltung, Nutzung, Erzählweisen, digitale Medien und unkonventionelle Konzepte: das Symposium des Forum Anja Niedringhaus sammelte zusammen mit ca. 60 Gästen Ideen und Impulse. Das Forum Jacob Pins in Höxter diente als Nachbar des zukünftigen Museums als idealer Ort der Begegnung. Als Medienpartner durften wir die Veranstaltung medial begleiten.

Architektin Cornelia Lange aus Höxter stellte dar, wie das Gebäude des Tilly-Hauses im Adelshof Heisterman-von-Ziehlberg saniert und genutzt werden kann. Neben dem Museum über zwei Stockwerke sollen die oberen Etagen als Wohnräume ausgebaut werden.

Heike Falkenberg, Innenarchitektin aus Düsseldorf, präsentierte das erste konkrete Konzept der Innengestaltung des Museums. Das Grobkonzept stellt erste Grundzüge der Aufteilung je nach Raumbeschaffenheit dar.

Der Direktor des Museums Marta in Herford Roland Nachtigäller präsentierte Fragestellungen, mit denen sich die zukünftigen Museumsmacher nach seiner Sicht auseinander setzen sollten. Dabei spielen nicht nur die Haltung zu den Themen Pressefreiheit, Krieg, Vertreibung und Fotografie eine Rolle, sondern auch die intelligente Nutzung digitaler Medien.

Carl Wilhelm Macke stellte als Vorstandsmitglied des Vereins Journalisten helfen Journalisten e.V. aus München dar, wie die internationale Situation für Journalisten aussieht. Dabei hob er an konkreten Fällen hervor, dass auch innerhalb der EU Journalisten und ihre Arbeit bedroht sind.

Lehrbeauftrager der Technischen Hochschule Mittelhessen Christoph Luchs aus Marburg zeigte anhand der Website und des Facebook-Auftritts, welche Wirkung das Forum Anja Niedringhaus aktuell in der digitalen Welt erzielt. Zählbare Spenden soll durch Multiplikatoren weltweit erzielt werden – auch auf anderen Plattformen, die ein jüngeres Publikum anspricht.

Michael Ebert, Hochschuldozent der FH Hannover und der FH Magdeburg führte unterhaltsam durch die Geschichte der Dokumentarfotografie. Weltweit bekannte Bilder erklärte er anhand ihrer Entstehung und stellte dar, welche Aspekte den Fotojournalismus von der künstlerischen Fotografie trennen.

Stipendiatin der Alfred Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Sophie Opitz präsentierte, wie Fotografie am weltweit renommierten Fotomuseum Winterthur in spielerisch-erzählender Weise für das Publikum umgesetzt wird.

Szenograf Clemens Müller aus Dortmund präsentiere abschließend Ausstellungskonzepte aus Kunst, Naturwissenschaften, Produktwerbung und Design.

Die Veranstaltung wurde vom Forum Anja Niedringhaus e.V. initiiert und von Stefan Brams moderiert, dem Leiter der Kulturredaktion der Neuen Westfälischen aus Bielefeld. Alle Ideen und Impulse fließen in die Konzeption und Ausgestaltung des Museums ein. Ergebnisse und Planungen werden nun im Verein diskutiert.

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