Marken und Logos bleiben im Gedächtnis

Digitale Marken fördern die Agilität von Unternehmen.

Wussten Sie, dass das menschliche Gehirn nur einen geringen Anteil aller Informationen aus Ihrer Umgebung bewusst wahrnimmt und das auch gut so ist? Unser Gehirn bevorzugt bekannte Muster, um aufwendige Denk- und Vergleichsprozesse zu umgehen. Ansonsten würde jegliche menschliche Vorstellungskraft gesprengt werden und wir wären maßlos überfordert. Dies ist ein guter Ansatz, um das Thema Marken und Markenentwicklung einmal genauer zu verdeutlichen.

Marken als Persönlichkeitsträger von Unternehmen

Marken sind die Summe aller Vorstellungen, die einen Markennamen oder ein Markenzeichnen hervorrufen sollen. Sie verkörpern Ideen, Produkte oder Dienstleistungen, hinter denen Ihr Unternehmen steht und spiegeln somit die Persönlichkeit Ihres Unternehmens wider. Marken reduzieren Komplexität durch Wiedererkennungswert, Schaffen Identifikation und verleihen Vertrauen. Ihre Zielgruppen werden gezielt durch Merkmale, wie Emotionen oder Motivationen angesprochen. Sorgt Ihre Marke für positive Emotionen, führt das zu einem authentischen Marktauftritt und einer daraus resultierenden Markenbekanntheit.

Die Definition einer Marke ist schön und gut – aber die Frage, die daraus resultiert, ist wie das Ganze mit der Markenentwicklung überhaupt funktioniert, welche Schritte beachtet werden müssen und wie die Marke konkret gestaltet wird.

Unternehmensvision als erster Schritt der Markenentwicklung

Der erste Grundstein ist gelegt und Ihre Idee steht fest. Jetzt geht es an die Markenentwicklung. Aber womit beginnen? Am Anfang der Markenentwicklung steht Ihre Vision. Die Unternehmensvision definiert den idealen Zustand des Unternehmens in entfernter Zukunft. Sie dient als Identifizierungs- und Motivationsgrundlage für Ihre Mitarbeiter und soll für inneren Zusammenhalt sorgen.

Unternehmensmission und Zielsetzung als Unternehmensstrategie

Steht die Unternehmensvision fest, muss die Marke nach außen getragen werden. Dies erfolgt über die Unternehmensmission, welche auch als Kompass der Unternehmensvision bezeichnet wird und die Identifizierungsgrundlage Ihrer Zielgruppe darstellt. Anschließend rückt die Zielsetzung Ihres Unternehmens in den Fokus. Die Unternehmensstrategie definiert alle gesetzten Meilensteine, die auf dem Weg Ihrer Unternehmensvision erreicht werden müssen.

Markenidentität und Corporate Design

Sind Vision, Mission und Strategie definiert geht es an den Kern Ihrer Marke. Die Markenidentität definiert die Eigenschaften Ihrer Marke, die nach innen und außen getragen werden sollen. Darunter fällt der Name Ihrer Marke, der von Ihren Unternehmenszielen abgeleitet werden sollte. Strebt Ihr Unternehmen beispielsweise eine internationale Ausrichtung an, sollte Ihr Markenname international verständlich sein. Auch das Corporate Design, also das Erscheinungsbild Ihrer Marke in Form von Logos, Webseite und Printmedien, ist von Relevanz. Das Erscheinungsbild Ihrer Marke sollte einheitlich abgestimmt sein, um einen hohen Wiedererkennungswert zu generieren.

Die Markenpersönlichkeit Ihrer Marke stellt neben der Markenidentität Eigenschaften dar, die mit Ihrer Marke in Verbindung gebracht werden und durch eine Geschichte erzählt werden können. Im besten Fall ruft diese bei Kunden Assoziationen hervor, die für eine umfassende Identifizierung mit Ihrer Marke und zukünftig für einen Wiedererkennungswert sorgen.

Wiedererkennung durch Verankerung im Gedächtnis

Aus Erkenntnissen der Neurologie sowie aus ergonomischen Gesichtspunkten bleiben dann Logos und Marken im Gedächtnis, wenn sich aus visuellen Signalen wie Farben, Formen und Proportionen ein gesamtheitlicher Eindruck entsteht. Klare Formen und Details müssen sich in kontrastreicher Darstellung sowie in markanten Farben präsentieren. Nach der ersten Wahrnehmung durch das Publikum muss sich diese gesamtheitliche Darstellung der Wortbildmarke und des Markenauftritts durch alle Medien hindurch wiederholen. Dabei geht es nicht darum, jedes Detail an jedem Ort zu zeigen. Vielmehr wird durch das Grafik-Design in Details das Gesamtbild zitiert.

Verkörperung Ihrer Marke durch Zielgruppensetzung und Marktposition

Steht das Konzept Ihrer Marke fest, muss Ihre Zielgruppe definiert werden. Darunter fallen potenziellen Kunden, die sich unter anderem aus soziodemographischen Angaben (Alter, Geschlecht, Bildung) und psychologischen Merkmalen differenzieren. Sobald der Aufbau Ihrer Marke besteht und diese eindeutig identifizierbar ist, muss diese am Markt positioniert werden. Die Marktposition Ihrer Marke spricht, wofür Ihre Marke steht und was diese verkörpern soll. Sie ist für Ihr Unternehmen überlebenswichtig und kennzeichnet Ihre Stellung gegenüber unmittelbarer Konkurrenz und weiteren Wettbewerbern.

 Langfristige Agilität garantiert durch digitale Marken

Allerdings trägt nicht nur Ihre Marktposition zum Unternehmenserfolg bei. Ein brandaktueller und unheimlich relevanter Faktor ist die Digitalisierung. Die verstärkte Nutzung von Mobilen Geräten und die wachsende Präsenz sozialer Medien, haben Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Marken. Soziale Plattformen heben sich von ihrer Ursprungsform ab und etablieren sich als relevante Werbe- und Kommunikationsträger. Social-Media-Marketing, Mobile-Marketing und Content Marketing ergeben sich als neue Werbeformen und erzeugen eine ganz neue Art und Weise des Kundenkontakts. Auch mittelständische Unternehmen, sollten die Chance nutzen und ihre Marke in eine digitale Marke weiterentwickeln, um langfristig agil zu sein.

Starke und universelle Marken prägen sich ein. Sie bleiben bei potenziellen Nachfragern langfristig in Erinnerung und sichern Wettbewerbsvorteile. Der Aufbau und die Entwicklung Ihrer Marke ist demzufolge eine wertvolle Komponente Ihres Rezeptes zum langfristigen Unternehmenserfolg! Durch die Weiterentwicklung einer digitalen Marke können Sie als mittelständisches Unternehmen auch ganz einfach online glänzen!

Quelle: Bewusste Wahrnehmung, https://austria-forum.org/af/Sparkling_Science/Aufsatzsammlung/Bewusstseinsforschung

https://www.marcelkaffenberger.com/unterbewusstsein/

https://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-658-25835-1_17

 

 

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