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Vier Fragen an Kaya Mogge

1. Was machst Du bei Cogneus?

Ich arbeite an vielen Projekten meiner Kollegen mit, übernehme Aufgaben um die sie sich nicht direkt kümmern können oder die sie mir bewusst geben, damit ich daran Neues lerne oder ausprobieren kann. Ich bekomme aber auch oft ganz eigene Aufgaben. Kurz gesagt mache ich alles, was ich ohne große Fachkenntnisse oder stundenlange Erklärungen bewältigen kann. Sehr viele Dinge kann ich mir selbst erarbeiten oder bekomme sie gezeigt, sodass ich wirklich (fast) vollwertig mitarbeiten kann. Die Interviews für den BC Marburg sind ein gutes Beispiel dafür. Bevor Christoph mir gezeigt hat, wie man Videos schneidet, hatte ich noch nie ein Bearbeitungsprogramm für Videos gesehen. Im Endeffekt habe ich dann alle 15 Interviews erfolgreich geschnitten, bearbeitet und betextet.

Kaffee kochen muss ich übrigens nur für den Eigenbedarf 😉

2. Wofür machst Du das Praktikum? Ist es Pflichtprogramm oder freiwillig?

Mein Praktikum ist komplett freiwillig. Ich stehe zwischen Abitur und Studium, daher habe ich viel Zeit zur Verfügung, die ich natürlich sinnvoll nutzen möchte. Schon lange vor dem Abi war mir klar, dass ich etwas mit neuen Medien studieren möchte, sei es Design oder Programmierung. Um in einen solchen Beruf etwas Einsicht zu bekommen und ein paar Grundlagen zu lernen habe ich mich dann bei Cogneus beworben. Zusätzlich dient es mir als gute Vorbereitung auf das Studium und den späteren Arbeitsalltag.

3. Wurdest Du in den Arbeitsalltag eingebunden?

Das wurde ich definitiv. Schon an meinem ersten Tag hier durfte ich an einem neuen Projekt mitarbeiten und habe dann fortlaufend kleinere oder größere Aufgaben übernommen, um die verschiedenen Projekte zu unterstützen. Oft hat sich jemand Zeit genommen, um mir neue Dinge zu zeigen und zu erklären mit denen ich dann weiter arbeiten konnte. Sogar meine eigenen Lernwünsche (z.B. die genauere Bildbearbeitung mit Photoshop) wurden erfüllt, obwohl wenn es nicht in direkter Verbindung mit einem Projekt stand. Wenn es dann doch einmal nichts gab, was ich mit meinem „Praktikantenwissen“ bewältigen konnte, dann durfte ich immer gern den Kollegen über die Schulter schauen und habe auch stets alles ausführlich erklärt und gezeigt bekommen.

4. Was hast Du in Deinem Praktikum gelernt?

Unglaublich viel! Vor Beginn des Praktikums hatte ich nicht ein mal mit Photoshop, InDesign und co. gearbeitet, welches ich nun grundlegend beherrsche – denke ich. Ich fühle mich jedenfalls recht sicher im Umgang mit den Programmen und habe eine gute Grundlage um die Unmengen an Funktionen selbst zu erforschen. Generell habe ich viele praktische Dinge gelernt und kennengelernt, z.B. was ein CMS ist oder wie man eine Frame Animation erstellt. Darüber hinaus habe ich viel über den Arbeitsalltag eines Grafikdesigners gelernt und konnte meine anfängliche Frage „Was machen die da eigentlich?“ klären. 8 Stunden am Tag/5 Tage die Woche zu arbeiten war ebenfalls eine neue Erfahrung, da der Unterschied zum Studentenjob oder der Schule/Uni doch recht groß ist. Kollegen, einen Chef und Kunden zu haben kam natürlich noch dazu.

Insgesamt habe ich sehr viel über den Beruf, den Arbeitsalltag und die Möglichkeiten des Designs gelernt und hoffe dieses Wissen in Zukunft nutzen und vertiefen zu können.

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