Cogneus®_stern5

ProAbschluss: Cogneus stellt Chancen der digitalen Didaktik vor

Am 14.11.2017 fand in Wetzlar die Fachtagung ProAbschluss der Qualifierzungsoffensive im Landkreis Lahn-Dill statt. Cogneus wurde eingeladen durch das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Inhaber und Trainer Christoph Luchs präsentierte seine Vorstellungen von den Chancen und Grenzen der digitalen Medien in der Bildung.

Fachtagung ProAbschluss in Wetzlar 2017

Fachtagung ProAbschluss in Wetzlar 2017

Schwerpunkt der Veranstaltung war die Frage, wie Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose so befähigt werden können, dass sie einen Berufsabschluss erreichen. Ebenfalls wurden auch die bereits erkennbaren Einflüsse der Digitalisierung diskutiert.

Aus der Erfahrung in der Konzeption und Aufnahme von Videotraings der vergangenen 14 Jahre referierte Christoph Luchs in seinem Vortrag „Chancen und Grenzen der digitalen Didaktik“, welche Möglichkeiten aus seiner Sicht für die Vermittlung von Wissen bestehen. Dabei steht seiner Meinung nach im Vordergrund, dass Wissen nicht an einen Ort oder eine bestimmte Zeit gebunden ist, während das im regulären Schulunterricht der Fall ist. Digitale Medien ermöglichen den freien Zugriff auf Inhalte und auch eine nahezu endlose Wiederholung, bis das Wissen aufgenommen wird.

Und darin besteht auch die größte Gefahr: Lernende verlieren sich im Universum der Angebote zwischen YouTube und Moodle. Anfang und Ende sind nicht zu erkennen, die persönliche Begleitung fehlt. Daher ist eine Unterstützung durch einen Mentor o.ä. unabdingbar. Besonders wichtig ist die Vergewisserung, dass ein digitales Medium das Wissen nicht am Lernenden vorbei vermittelt. Also die Inhalte tatsächlich begriffen und in den praktischen Bezug gesetzt werden können.

Fachtagung ProAbschluss in Wetzlar 2017

Fachtagung ProAbschluss in Wetzlar 2017

Im Anschluss an alle Vorträge entstand eine lebendige Diskussion über die Möglichkeiten, digitale Medien einzusetzen. Dabei wurde auch klar, dass Technik und die hohe Bandbreite der Berufsbilder im dualen Ausbildungsmodell große Anforderungen stellen. Interessante Ansätze aus den Diskussionen werden nun regional weiter entwickelt.

Fotos: IWAK und Cogneus

 

Share