Internship: ein Jahr lang im Design-Team Erfahrungen sammeln.

Orientierung für Hochschul-Absolventen

Wer sich als Studierender mit der unübersichtlichen Anzahl von Bachelor- und Master-Studiengängen innerhalb der Europäischen Union beschäftigt, wird schnell den Überblick verlieren. Jeder Studienort hat seine Vor- und Nachteile. Nur ein Teil der Bachelor-Absolventen erhält die Möglichkeit, einen Master-Studiengang anzuschließen. Dabei gibt es häufig Wechsel beim Standort vom Bachelor zum Master, das zum Teil teure Studium muss mit Gelegenheitsjobs aufgefüllt werden. Die Regelstudienzeit wird häufig überschritten. Wertvolle Zeit geht verloren, ohne dass die Studierenden wissen, ob sie mit ihren erlangten Fähigkeiten auch wirklich „markttauglich“ sind. Alternativen sind gefragt.

Internship bei Cogneus Design

Mit dem Internship bei Cogneus Design gewinnen Hochschul-Absolventen des Studiengangs Kommunikationsdesign oder vergleichbarer Fachrichtungen einen konkreten Einblick in die Berufspraxis jenseits des akademischen Elfenbeinturms. Wissen und Fähigkeiten lassen sich somit in der Praxis bestätigen oder neue Erkenntnisse zu Kunden und Branchen gewinnen. Klingt simpel, ist aber sehr komplex und kann innerhalb des straffen Curriculums nicht vermittelt werden.

Was bedeutet „Internship“?

Aus dem angelsächsischen Raum ist das Internship direkt übersetzt nichts anderes als ein Praktikum. Doch Praktikum ist nicht gleich Praktikum! Die Möglichkeiten weichen stark von der in Deutschland angewendeten Praxis ab. Während hierzulande ein Praktikum eine zumeist unterbezahlte Mitarbeit für einen begrenzten Zeitraum bis sechs Monate für Schüler oder Studierende ohne Berufsabschluss darstellt, wird das Internship als berufliche Qualifizierung nach dem Studium angesehen.

Was wird konkret vermittelt?

Jede Teilnehmerin oder Teilnehmer des Internship erstellt mit dem Ausbildungsleiter eine Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten, sowohl im kreativen als auch im technischen Bereich. Dieser Stand wird in einer ersten Phase anhand von ersten Teilaufgaben in konkreten Projekten bewertet und mit der Selbsteinschätzung verglichen. Die größten Unterschiede werden thematisiert und in einem gemeinsamen Ausbildungsplan festgehalten.

Nun beginnt die Hauptphase. Darin werden aktuelle Projekte mit eigenverantwortlicher Arbeit eingezogen und anhand des Ausbildungsplans vertieft – sowohl kreativ im Entwurfsprozess als auch technisch im Umgang mit Programmen und Material. Umgesetzte Projekte oder Arbeitsergebnisse können natürlich für die eigene Dokumentation und eine spätere Bewerbung verwendet werden, sofern der Kunde das zulässt.

Woraus besteht ein Internship?

  • Vollwertige Mitarbeit als Team-Mitglied im Bereich des Design
  • Sozialversicherungspflichtige Vollzeit-Beschäftigung
  • Nebenberufliche Tätigkeiten im Arbeitsumfeld sind ausgeschlossen
  • Beschränkte Dauer des Arbeitsvertrages auf ein Jahr
  • Teilnahme an internen Fortbildungsmaßnahmen durch qualifizierte Trainer

Wer kann sich bewerben?

  • Absolventen mit Hochschul- und Fachhochschulabschluss (Bachelor of Arts)
  • Absolventen eines Design-Studiengangs wie Kommunikationsdesign u.a.
  • Nachgewiesener Abschluss an einer Hochschule (University) oder Fachhochschule (School of Applied Sciences) in Deutschland oder innerhalb der EU
  • Mindestalter für die Bewerbung ist 21 Jahre

Was muss eingereicht werden?

  • Ausführlicher Lebenslauf mit Lichtbild
  • Dokumentation der Bachelor-Abschlussarbeit
  • Persönliche Motivation für das Internship

Ist die Qualifizierung anerkannt?

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Modell des „Internship“ nicht als offizielle Qualifikation durch Behörden und Berufsverbände anerkannt ist. Wir gehen jedoch davon aus, dass uns viele Unternehmen auch in der Kreativwirtschaft dem angelsächsischen Vorbild folgen werden. Zum Abschluss des Internship erhält jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ein ordentliches und anerkanntes Arbeitszeugnis.

 

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